Kunst und Kino
Ingeborg Bachmann –
Jemand, der einmal ich war
Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann (1926 – 1973)widmet sich Regisseurin Regina Schilling in einem poetischen Dokumentarfilm dem Leben und Werk der großen Autorin des 20. Jahrhunderts. Schauspielerin Sandra Hüller verleiht Bachmanns Texten eindringliche Präsenz, während Archivaufnahmen, Interviews und inszenierte Szenen zentrale Stationen ihres Lebens nachzeichnen – von der Kindheit in Kärnten über den Ruhm der Gruppe 47 bis zu den letzten Jahren in Rom. Dabei beleuchtet der Film auch ihre Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch sowie ihren kompromisslosen Kampf um eine eigene Sprache.
„Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“ (2026) ist ein sinnliches und vielschichtiges Porträt einer außergewöhnlichen Schriftstellerin.